ContacT Sicherheitsdienst

ContacT
Professionelle Checkliste für Auftraggeber

Jugendschutz im
Sicherheitsdienst

Weil jedes Kind eine sichere Zukunft verdient

Worauf Träger, Jugendämter und Einrichtungen
bei der Auswahl eines Sicherheitsdienstes
im Jugendschutz achten müssen.

Jetzt kostenlos durchlesen!

www.contact-sicherheit.com

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AUFBAU

01
Einsatzrealität & kritische Szenarien

Welche Situationen im Jugendschutz täglich auftreten.
Wenn Sicherheit und Pädagogik kollidieren.
Die 3 häufigsten kritischen Fälle.

02
Qualifikation & Spezialteams

Welche Mindestqualifikationen unverzichtbar sind.
Schulungen für Deeskalation, Trauma und interkulturelle Kompetenz.
Warum Spezialteams den Unterschied machen.

03
Prozesse, Recht & Prävention

Individuelle Einsatzkonzepte statt Standardlösungen.
Dokumentation als A und O des Jugendschutzes.
Prävention & Digitalisierung für die Zukunft →

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Jugendschutz neu denken –
Professionelle Sicherheit
für Minderjährige

Strukturen, die schützen. Menschen, die verstehen.

Jugendschutz im Sicherheitsdienst ist keine Standardaufgabe. Jeder Fall ist einzigartig – ob Eins-zu-eins-Betreuung in Wohnungen, der Schutz unbegleiteter minderjähriger Ausländer oder die Absicherung von Jugendschutzeinrichtungen. Hier braucht es mehr als Präsenz: Es braucht geschultes Personal, empathische Kommunikation, klare Prozesse und eine enge Zusammenarbeit mit pädagogischen Fachkräften.

Diese Checkliste gibt Auftraggebern – Trägern, Jugendämtern und Einrichtungen – einen strukturierten Leitfaden, um die Qualität eines Sicherheitsdienstes im Jugendschutz realistisch einzuschätzen.

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MODUL 1

Einsatzrealität & kritische Szenarien

Die Realität im Jugendschutz-Einsatz

Jugendschutz findet in hochsensiblen Umgebungen statt: Eins-zu-eins in Wohnungen, in Einrichtungen für unbegleitete minderjährige Ausländer (umAs) oder in spezialisierten Jugendschutzeinrichtungen. Jeder Einsatzort bringt eigene Herausforderungen mit sich – und erfordert Mitarbeiter, die diese verstehen.

Die 3 häufigsten kritischen Situationen

01
Übergriffe auf Betreuer
oder Sicherheitsdienst
02
Sich selbst verletzende
Jugendliche
03
„Systemsprenger“ – letzte
Chance mit Sicherheitsdienst
„Sicherheit und Pädagogik kollidieren immer wieder. Hier ist es wichtig, dass alle auf Augenhöhe arbeiten und ein gemeinsames Ziel verfolgen: dem Jugendlichen eine Zukunft zu bieten. Supervisionen fördern die Zusammenarbeit und die Entlastung.“
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Das Wichtigste ist das Wohl der Schutzperson, des Kindes. Das geht vor allem.

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MODUL 2

Qualifikation & Spezialteams

Mindestqualifikationen im Jugendschutz

Die Unterrichtung nach §34a GewO ist das gesetzliche Minimum. Professionelle Anbieter setzen höhere Standards: Die meisten Mitarbeiter verfügen über die Sachkundeprüfung. Darüber hinaus sind spezialisierte Schulungen essenziell – von Deeskalation bei Jugendlichen über Umgang mit Traumata bis hin zu Schulungen im Autismus-Bereich.

Essenzielle Schulungsbereiche

Deeskalation bei Jugendlichen
Umgang mit Traumata
Interkulturelle Kommunikation
Autismus-Spektrum
Supervisionen & Teamarbeit
Sachkundeprüfung §34a

Spezialteams machen den Unterschied

Professionelle Jugendschutz-Anbieter setzen feste Ansprechpartner ein: Erstbeurteilung vor Ort, gezielte Personalplanung basierend auf den Stärken und Schwächen jedes Mitarbeiters, individuelle Dienstanweisungen und Gefährdungsbeurteilungen.

„Durch Schulungen, viele Gespräche, Supervisionen und Teamgeist – sodass einer den anderen unterstützt. So stellen wir sicher, dass Mitarbeiter nicht eskalierend auftreten, sondern situationsgerecht handeln.“
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MODUL 3

Individuelle Einsatzkonzepte

Kein Fall ist wie der andere

Es gibt kein „typisches“ Jugendschutz-Einsatzkonzept. Jeder Fall ist etwas Besonderes und einzigartig. Konzept A passt nicht auf B oder C. Die Erfahrung und die Kenntnis über jede Stärke und Schwäche jedes einzelnen Mitarbeiters ist das Konzept.

5 Säulen eines professionellen Einsatzes

Individuelle
Lagebeurteilung
Gezielte
Personal-
auswahl
Angepasstes
Eskalations-
modell
Lückenlose
Dokumen-
tation
Kontinuier-
liche
Anpassung

Einweisung neuer Mitarbeiter

Persönliche Einweisung durch erfahrene Erstbewerter. Tägliche Updates über Chats, das digitale Wachbuch und persönliche Gespräche – damit alle auf dem neuesten Stand sind.

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MODUL 4

Zusammenarbeit & Kommunikation

Ehrlich, offen, auf Augenhöhe

Erfolgreicher Jugendschutz funktioniert nur mit kollegialer Zusammenarbeit. Der Austausch mit externen Partnern – Sozialarbeitern, Trägern und Behörden – muss ehrlich und respektvoll in beide Richtungen sein. Nur so erreicht man das Ziel: den Erfolg mit der Schutzperson.

Was der Auftraggeber liefern muss

Die Vorgeschichte der Schutzperson und eventuelle Krankheitsbilder, um den Einsatz realistisch einschätzen zu können. Lückenhafte Informationsweitergabe erschwert die Arbeit erheblich – und irgendwann kommt es raus.

Kommunikationskanäle im Alltag

• Digital per E-Mail oder Übermittlung aus dem Wachbuch
• Telefonisch für dringende Abstimmungen
• Persönliche Gespräche vor Ort
• Chat für alle eingesetzten Mitarbeiter
„Der häufigste Fehler von Auftraggebern: Die Informationsweitergabe ist lückenhaft und nicht vollständig. Das erschwert am Anfang die Arbeit sehr – und irgendwann kommt es raus.“
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MODUL 5

Dokumentation & Rechtssicherheit

Dokumentation ist das A und O

Im Jugendschutz ist lückenlose Dokumentation nicht optional – sie ist essenziell. Jeder Vorfall, jede Maßnahme, jede Wahrnehmung muss nachvollziehbar festgehalten werden. Standardisierte digitale Protokolle mit Hilfetexten und Erinnerungen stellen sicher, dass alle relevanten Informationen erfasst werden.

Digitales Wachbuch

Untergliedert in verschiedene Bereiche mit Hilfetexten

Standardisierte Berichte

Pflichtinformationen mit Schulung der Mitarbeiter

Tagesaktuelle Berichte

Nächster Tag Übermittlung an Träger oder Behörde

Rechtliche Besonderheiten bei Minderjährigen

Im Regelfall gelten die Jedermannsrechte. Liegt ein richterlicher Beschluss vor, können erweiterte Befugnisse greifen – aber nur im äußersten Notfall sollten Maßnahmen gezogen werden. Datenschutz ist essenziell. Was gegen geltendes Recht verstößt, wird nicht umgesetzt – unabhängig von Kundenwünschen.

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MODUL 6

Prävention & Digitalisierung

Prävention statt Reaktion

Die besten Einsätze sind die, bei denen nichts passiert – weil vorgesorgt wurde. Supervisionen, Gespräche, Schulungen und jederzeit zugängliche Nachschlagewerke bilden die Grundlage präventiver Arbeit. Pädagogik steht klar an erster Stelle – der Sicherheitsdienst ist für die Sicherheit da und keine Therapeuten oder Pädagogen.

Regelmäßige
Supervisionen
Fortlaufende
Schulungen
Digitale
Echtzeit-Meldungen

Digitalisierung im Jugendschutz

Digitale Systeme ermöglichen schnelleren, transparenteren Austausch aller beteiligten Systeme. Direkter Austausch wichtiger Daten und unterschiedlicher Wahrnehmungen hilft, im Nachgang neue Strategien und Herangehensweisen für den einzelnen Fall zu entwickeln.

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Aus der Praxis

Wie professioneller Jugendschutz
in der Realität aussieht

Situation

Die Schutzperson gibt gegenüber den eingesetzten Mitarbeitenden an, einen unbekannten Gegenstand verschluckt zu haben.

Einschätzung

Die Aussage wird ernst genommen und als potenzieller Vorfall behandelt. Gleichzeitig wird das bekannte Krankheitsbild berücksichtigt – aufmerksamkeitssuchendes Verhalten ist möglich.

Abwägung

Keine vorschnelle Entscheidung. Abwägung der konkreten Umstände, Beobachtungen vor Ort und bisherige Erfahrungen mit der Schutzperson und dem pädagogischen Fachpersonal.

Eskalation

Umgehende Weitergabe an die zuständige Leitung zur Abstimmung der weiteren Schritte. Keine alleinige Entscheidung durch einzelne Mitarbeitende.

Bereitschaft

Bei Veränderung des Zustandsbildes oder Anzeichen akuter Gefährdung: sofortige Alarmierung eines Rettungswagens.

Dokumentation

Minutöse Dokumentation aller Wahrnehmungen, Angaben, Maßnahmen, Rücksprachen und zeitlichen Abläufe für lückenlose Nachvollziehbarkeit.

Ergebnis: Ruhe, klare Abstimmung, strukturierte Entscheidungswege und Handlungssicherheit – genau das, was komplexe Krankheits- und Verhaltensbilder erfordern.

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Ihre Checkliste

Jugendschutz-Checkliste
für Auftraggeber

Prüfen Sie, ob Ihr Sicherheitsdienstleister diese Kriterien erfüllt:

Qualifikation & Personal
  • Mindestqualifikation §34a vorhanden – Sachkundeprüfung bevorzugt
  • Spezialschulungen für Deeskalation bei Jugendlichen
  • Schulungen im Umgang mit Traumata und psychischen Erkrankungen
  • Interkulturelle Kommunikationskompetenz vorhanden
  • Feste Ansprechpartner und Spezialteams für Jugendschutz
  • Regelmäßige Supervisionen und Teamgespräche
Einsatzkonzept & Prozesse
  • Individuelle Einsatzkonzepte statt Standardlösungen
  • Angepasstes Eskalationsstufen-Modell pro Schutzperson
  • Notfallprotokoll bei Minderjährigen definiert und geschult
  • Persönliche Einweisung neuer Mitarbeiter vor Ort
  • Klare Rollenverteilung zwischen Sicherheit und Pädagogik
Dokumentation & Recht
  • Digitales Meldesystem mit standardisierten Berichten
  • Tagesaktuelle Berichtsübermittlung an Träger/Behörde
  • DSGVO-konforme Dokumentation und Datenschutz
  • Kenntnis der Jedermannsrechte und richterlicher Befugnisse
Zusammenarbeit & Kommunikation
  • Transparente, tägliche Kommunikationskanäle etabliert
  • Offene Zusammenarbeit mit Sozialarbeitern und externen Partnern
  • Vollständige Informationsübergabe inkl. Vorgeschichte und Krankheitsbilder
  • Präventionsmaßnahmen und fortlaufende Weiterbildung
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Woran erkennt man, dass ein
Anbieter nicht geeignet ist?

!

Am Verhalten der Mitarbeiter

Fehlende Empathie, eskalierendes Auftreten oder mangelndes Verständnis für die Besonderheiten im Umgang mit Minderjährigen.

!

An den Fragen, die gestellt werden – oder nicht

Wer keine Fragen zur Vorgeschichte, zu Krankheitsbildern oder zu Eskalationsszenarien stellt, hat das Thema nicht verstanden.

!

Standardkonzepte statt individueller Lösungen

Jeder Fall ist einzigartig. Wer mit vorgefertigten Konzepten arbeitet, wird dem einzelnen Jugendlichen nicht gerecht.

!

Fehlende Dokumentationsstrukturen

Ohne lückenlose, standardisierte Dokumentation fehlt die Nachvollziehbarkeit – ein ernstes Risiko für alle Beteiligten.

!

Keine spezialisierten Schulungen

Ohne Schulungen in Deeskalation, Trauma und interkultureller Kommunikation fehlt die fachliche Grundlage für Jugendschutz.

„Wir sind da, egal wann.“
– ContacT über das, was sie konkret anders machen

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Ihr nächster Schritt

Jugendschutz beginnt mit der
richtigen Entscheidung.

1

Kostenloses Erstgespräch

Wir analysieren Ihre Situation, den Schutzbedarf und zeigen, welche Maßnahmen greifen.

2

Individuelle Gefährdungsbeurteilung

Unsere Experten bewerten den Fall vor Ort und erstellen ein maßgeschneidertes Einsatzkonzept.

3

Spezialisiertes Personal & Begleitung

Geschulte Mitarbeiter mit Erfahrung im Jugendschutz – persönlich eingewiesen und kontinuierlich begleitet.

4

Lückenlose Dokumentation & Transparenz

Tagesaktuelle Berichte, digitales Wachbuch und jederzeit nachvollziehbare Prozesse.

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Jugendschutz ist kein Standard-
Sicherheitsdienst. Es ist eine Aufgabe,
die Herz, Verstand und Struktur braucht.

Die Frage ist nicht, ob Sie einen Sicherheitsdienst brauchen – sondern ob der richtige an Ihrer Seite steht.

ContacT
Laufamholzstraße 401, 90482 Nürnberg

Sicherheit ist unser Versprechen. Im Jugendschutz ist es unsere Berufung.

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