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Leistung / Jugendschutz

Sicherheitsdienstleistung in sensiblen Bereichen der Jugendhilfe

Sicherheitsaufgaben in sensiblen Umfeldern mit Minderjährigen erfordern klare Regeln, einen respektvollen Umgang, klare Kommunikation und eine enge Abstimmung zwischen den verantwortlichen Stellen.

ContacT Mitarbeitende bei einer Fortbildung zur Sicherheit in der Jugendhilfe
01

Rollen und Grenzen vor dem Einsatz klären

Sicherheitsbegleitung ersetzt keine pädagogische oder therapeutische Arbeit. Aufgaben, Entscheidungswege und Grenzen des Einsatzes müssen deshalb mit Einrichtung und verantwortlichen Fachkräften eindeutig geklärt sein. Jeder muss seinen Bereich kennen, und die Verantwortungen müssen klar geregelt sein.

02

Vereinbarte Schutz- und Präsenzaufgaben

Abhängig vom Umfeld können strukturgebende Präsenz, die Begleitung in festgelegten Situationen oder die Unterstützung bei der Einhaltung abgestimmter Regeln vorgesehen werden.

  • Präsenz in festgelegten Tages- oder Nachtzeiträumen
  • Begleitung innerhalb klar beschriebener Alltags- oder Einrichtungsabläufe
  • Deeskalierendes Verhalten in angespannten Situationen – körperliches Eingreifen ist das letzte Mittel
  • Weitergabe von Beobachtungen an Fachverantwortliche
03

Eskalations- und Kommunikationsplan

Vor dem Einsatz werden Meldeketten festgelegt, Erreichbarkeiten geregelt und Zuständigkeiten definiert. Dadurch bleiben Sicherheitsaufgabe, pädagogische Verantwortung und interne Entscheidungen voneinander abgegrenzt.

04

Dokumentation und Datenschutz

Beobachtungen und vereinbarte Maßnahmen werden sachlich dokumentiert und nur an berechtigte Ansprechpartner weitergegeben. Umfang, Aufbewahrung und Umgang mit sensiblen Angaben müssen geklärt sein.

Bedarf abstimmen

Jugendschutz persönlich besprechen.

Standort, Zeitraum, Aufgaben und Meldewege werden für den konkreten Bedarf gemeinsam eingeordnet.

Jugendschutz besprechen